Die elektrische Zigarette – eine vorteilhafte Alternative
Obwohl es auch in Deutschland unzählige Rauchverbot-Gegner gibt, ist der Bekanntheitsgrad der elektrischen Zigarette noch nicht sonderlich hoch. Und das, obwohl die elektrische Zigarette bereits in vielen deutschen Räumlichkeiten erlaubt ist. Während sich ein kurzer Gang nach draußen bei einem Abendessen oder einer kurzzeitigen Veranstaltung noch verschmerzen lässt, sieht das Ganze bei einem Hotelaufenthalt schon etwas anders aus.
Heutzutage ist es schwer, ein Hotel zu finden, welches noch spezielle Raucherzimmer anbietet. Zu groß ist die Sorge, dass Raucher mit ihren Zigaretten stickige Luft und nikotingelbe Ablagerungen auf den Tapeten verursachen. Wer auch noch ein Nichtraucherzimmer ohne Balkon erwischt, dem bleibt wohl nur noch der Gang aus dem Hotel. Die elektrische Zigarette hingegen ist bereits in zahlreichen Hotels erlaubt. Manchmal ist sie sogar neben alkoholischen Getränken und Snacks in der Minibar zu finden. So wird in erster Linie vermieden, dass Raucher aus der Not heraus in einem Nichtraucherzimmer zum Glimmstängel greifen.
Doch auch der Brandschutz spielt eine große Rolle: Da in der elektrischen Alternative kein Tabak verbrannt wird, sinkt das Brandrisiko enorm. Außerdem wird man durch den elektrischen Glimmstängel mit der gewünschten Menge Nikotin versorgt, ohne dass man sich und sein Umfeld den krebserregenden Stoffen aussetzt, die bei der herkömmlichen Tabakverbrennung frei werden. An Stelle von Rauch wird nur neutraler, geruchsloser Dampf ausgestoßen.
Damit nicht nur der Nebel, sondern auch der Geschmack einer “richtigen” Zigarette ähnelt, gibt es die nachfüllbare Flüssigkeit mit Tabakaroma. Aber auch das Aussehen überzeugt, so leuchtet etwa bei jedem Zug vorne eine kleine LED-Lampe auf, welche die brennende Glut an der Zigarettenspitze darstellt. Eine elektrische Zigarette ist wohl ein akzeptabler Kompromiss mit vielen Vorteilen, sowohl für die Raucher, als auch für die Hotelbetreiber.